Die Geschichte unserer Schule

Die Geschichte der Blessed Angels Academy

ein lang gehegter Traum wir wahr und entwickelt sich weiter und weiter

nser Schulprojekt in Kanamai und wie der Start im Februar 2023 verlief:

Manchmal ist das Leben verrückt. Da reift seit Jahren eine Idee heran und irgendwann ergibt sich eine Möglichkeit, die man nutzen muss. Sofort.

Schwierigkeiten und Hindernisse die aufkommen können, müssen manchmal einfach erst mal weg gewischt werden. Sonst kommt man vom Vorhaben niemals ins Tun.

So in etwa startete Anfang 2023 eine neue Schule in Kenia. Dank einer mutigen Kenianerin, Rose ist ihr Name, die ALLES daran setzt, endlich ihre eigene Schule zu haben.

Endlich nicht mehr zusehen zu müssen, wie Gelder veruntreut werden und eben doch nicht alles den Kindern zugute kommt.
Sie will es anders machen.
Sie wird es anders machen.
Sie macht es anders.
Schulden lasten schwer auf ihren Schultern durch den Bau der Schule. Sie arbeitet viel und erhält aktuell noch nichts.
Im Gegenteil:
wo und wie auch immer möglich, gibt sie. Zwischen 20 und 30 Kinder werden seit Ende Februar 2023 an der Schule bzw. der Vorschule betreut und unterrichtet. Viele mehr stehen auf der Warteliste. Ihre Eltern können nichts bzw. nur minimale Kosten mittragen.

Es fehlte zu Beginn noch an Büchern, Heften, Stühlen, Tischen. Zwar konnten mittlerweile einige Dinge gekauft werden, wirklich gut ausgestattet sind wir jedoch noch immer nicht.

Jede warme Mahlzeit zu Mittag ist essentiell für die Kinder. Doch selbst das ist kaum von den Eltern zahlbar. Und auch ein Frühstück soll den Kindern an der Schule zuteil werden. Schlicht ein wenig Tee und Haferbrei. Chai na uji auf Kiswahili, der am weitesten verbreiteten Sprache in Kenia.

Lizenzen müssen erworben werden, damit die Schule von Seiten der Regierung weiter betrieben werden darf.
Lehrer warten auf ihre schmalen Gehälter.
Bücher in fast allen Fächern fehlen.
Die Liste geht noch lang.
Doch ein Anfang ist gemacht.

Und nun?
Nun will ich helfen zu helfen. Hilfe vermitteln. Gelder fließen lassen. Um den gemachten Anfang etwas weniger wackelig werden zu lassen.

Wer ich bin?
Christiane Förster.
Und eine Freundin von Rose seit meinem ersten Aufenthalt in Kenia im Jahr 2006. Seither stehen wir in Kontakt. Ich war viele Male dort. Habe viele Höhen und Tiefen an verschiedenen Schulen miterlebt, an denen Rose als Angestellte tätig war. Und ich freue mich sehr, dass nun endlich SIE als HEAD OF SCHOOL an der Spitze steht. Ich weiß: endlich jemand, der ich zu 100% vertraue.

Deswegen gründen wir den Verein: SCHULPROJEKT KANAMAI
Viele wissen um mein Engagement. Viele haben Rose und Familien in Kanamai bereits unterstützt. Doch nun soll alles Hand und Fuß bekommen. Schnell finden sich einige Menschen, die Teil dieses Projektes werden wollen. Und auch wenn sich die Gründung mehr in die Länge zog als erhofft, so schafften wir dies!

Doch was ist unser Plan?
Es ist klar: Nur über MEHRERE SÄULEN lässt sich ein solches Projekt erhalten.
Eine uns wichtige Säule ist: PATENSCHAFTEN aufleben lassen. Die genauen Kosten für ein Kind pro Schuljahr ermitteln wir immer wieder neu.
Nur so können verlässliche Kalkulationen gemacht werden, die Schule gesichert werden und ausgebaut werden.
Eine weitere Säule ist die FINANZIELLE EINBINDUNG DER ELTERN VOR ORT – je nach Familie sieht dies völlig unterschiedlich aus. Rose kennt jedes Kind und die Umstände in denen es lebt. Was kann geleistet werden? Manche Familien können das Schulgeld UND die Kosten für Essen, Uniform etc. stemmen. Manche Familien nur einen Teil. Wir wollen keine Schule die NUR auf Spenden basiert. Und jene Familien, die wirklich gar nichts haben, werden mit einem Vollstipendium unterstützt.

Die nächste Säule ist: EINMALSPENDEN. Entweder OHNE SPEZIFISCHE VERWENDUNG- denn ganz ehrlich: irgendetwas steht immer an. ODER gern „PROJEKTBEZOGEN“: beispielsweise finanziert Firma xy die Stühle fürs neue Klassenzimmer. Oder: ein Brunnen soll genbaut werden. Oder „Mittagessen für einen Monat“ finanziert durch Familie xy,…

Und ja es gibt noch eine Säule: SPENDEN DURCH ANDERE VEREINE, Aktionen, Volontäre etc. Rose hat noch Kontakt zu weiteren Menschen aus Deutschland, die ebenfalls in Kenia als Volontäre oder Reisende waren und wendet sich auch an diese.

Kurzum: es sieht gut aus und wir freuen uns alle sehr auf diese spannende kommende Zeit.

Wenn irgendjemand das Zeug dazu hat, dieses Projekt am Leben zu halten, dann Rose. Mehr Herzblut und Engagement geht kaum.

Wenn ihr also wollt, dass euer Geld zu 100% bei wirklich bedürftigen Kindern in Kenia ankommt und es diesen Kindern ermöglicht werden soll, Bildung zu erhalten, dann meldet euch und helft. Wir wachsen gemeinsam

Patenschaften für Schüler*innen und allgemeine Spenden

– wir strecken unsere Hände aus und wachsen zusammen